Hallo,
habe von Natur aus mittelblondes Haar (entspricht Wella-Farbkarte 7.0). Dieses hatte ich mit Schaumtönung (also angeblich auswaschbar) dunkelbraun getönt. Das Braun wusch sich raus, zurück blieb haltbares Karottenrot. Nun wollte ich zurück zur Naturhaarfarbe. Habe also folgendes gemacht:
1. Farbabzug mit 3% Blondierung und viiieel Geduld - Ergebnis nach zwei Stunden: Haare transparent-rötlich
2. Repigmentierung mit Wella Koleston 8.0
3. Färbung mit Koleston 8.1 und 6% H2O2
4. Damit die Farbe nicht so unnatürlich aussieht: Ganz viele feine Kammsträhnen mit Koleston 7.1
Ergebnis: Schönes, natürliches Mittelblond, wie gewünscht.
Aber, nun das Problem: Mein Haar wird wieder rot, mit jeder Haarwäsche ein bisschen mehr. Ich vermute, dass die Farbpigmente auf dem blondierten Haar nicht mehr richtig haften.
Kann ich nach dieser Vorprozedur noch einmal mit Koleston 8.1 drübergehen, oder kann dann sonstwas passieren? Würde eine 8.1-Tönung (statt Färbung) Sinn machen (dann müsste ja auch der Strähncheneffekt erhalten bleiben), oder schafft die die Rotabdeckung nicht?
Und ganz zum Schluss, falls das jemand ausprobiert hat: Was passiert, wenn man farbloses Henna auf gefärbtem Haar aufträgt? Da die Gerbsäure des Hennas die Schuppenschicht zusammenzieht, könnte ich mir vorstellen, dass die Farbe dann hält. Andererseits weiß ich nicht, was das Henna mit den künstlichen Farbpigmenten macht - Farbveränderung soll ja (durch das Henna) keine stattfinden. Und natürlich kann man die Haare nach einer Hennabehandlung nicht wieder färben - die macht also nur dann Sinn, wenn die Farbhaltbarkeit sich "garantieren" ließe.
Wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.
Ach ja, meine Haare waren vorher chemisch unbehandelt, sind kurz geschnitten und gesund, also relativ robust.