oft ist hier zu lesen:
"meine naturfarbe ist xxx(editiert)blond-asch, besitze aber überdimensional viele rotpigmente (was meist bei meinen jahrelangen hellerfärb- und blondieraktion jede friseurin vor eine wahnsinnige herausforderung stellte)… und diesen rot-gold-ton bekämpfen"
antwort:
jede chemische behandlung von naturhaar wird die nuance ändern.
ein oxydationsvorgang verändert die farbwirkung der pigmente; offenbar scheint das eumelanin empfindlicher zu sein, sodaß dann der unterton der natürlichen haarfarbe schnell nach vorne kommt, siehe im beitrag:
unterton naturhaarfarbe (bei: ablauf)
(copyright: Wikipedia)
Untertontabelle:
1. Extra Hell Blond - sehr leichtes Gold,
2. Hell Licht Blond - leicht Gold,
3. Licht Blond - Gold,
4. Mittel Blond - Kupfer,
5. Dunkel Blond - Kupfer Rot,
6. Hell Braun - Rot Kupfer,
7. Mittel Braun - Naturrot,
8. Dunkel Braun - Braun Rot,
9. Schwarz - Braun Schwarz,
Diese Tabelle wird sichtbar bei: Hellerfärbungen, Blondierungen, Colorationen mit 6%, 9% und 12%. Somit ist auch zu erklären, dass selbstblondierte oder selbstgefärbte Haare meist einen Orange oder Gold Ansatz aufweisen. Denn hier wurde meist falsch, mit zu hohem Oxidanten oder zu kurz von der Zeit her gearbeitet. Denn nur ein Fachmann kann in die Coloration entsprechende "Gegenfarben" beimischen und die richtige Einwirkzeit bestimmen. Gegenfarben sind: Orange- Blau, Gold - Violett, Rot - Grün,
Das Nichtberücksichtigen der Blondiertabelle/ Untertontabelle führt auch zum Grünstich im Haar. Das passiert, wenn das Aufgehellte/ Blondierte Haar wieder dunkel gefärbt wird. Hier muss im Vorfeld eine "Rückpigmentierung" stattfinden. Das bedeutet, dass das Haar Pigmente bekommt, welches bei der Aufhellung abgebaut/aufgehellt wurden. Meist wird mit einer Kupfer -Gold oder Kupfer- Rot Tönung im Vorfeld gearbeitet.