Ich hatte gestern eine Diskussion mit einer guten Freundin. Vorgeschichte: Naturhaarfarbe dunkelblond, Haare sind hellblond gefärbt, sie glättet viel und hat ne HV (Ultraschallmethode) drin. Sie hat vor Jahren eine Chemo gehabt und muss vermutlich zeitlebens Nieren- und Allergietabletten nehmen. Jetzt ist seit sie die Tabletten nimmt folgende Situation eingetreten: Die Haare sind laut ihrer Aussage viel trockener geworden, die Kopfhaut aber fettig. Auf Höhe des Nackens ist das Deckhaar mehrlagig abgebrochen, was man in glattgeföntem Zustand (noch) nicht sieht, wenn die Haare nass sind oder nicht frisch frisiert sieht man es aber deutlich. Ich habe ihr geraten, fürs erste das Fönen und Glätten wegzulassen (ich finde, wenn man ne HV drin hat, kann man die Haare gut lufttrocknen lassen und bissle aufkneten, das sieht supi aus und schadet nicht), des Weiteren würde ich ne Proteinkur im Wechsel mit ner Feuchtigkeitspflege anwenden. Mir ist noch die Idee gekommen, dass sie vielleicht Haargummis mit Metallclips verwendet, tut sie aber nicht. Nun komme ich zum eigentlichen Punkt: Sie meinte dann, dass sie vielleicht den nachwachsenden Ansatz lieber blondieren will, ich denke aber, dass das dem Haar noch mehr schadet als Färben. Ich würde also eher Richtung Strähnchen oder eben weiterhin Ansatz färben tendieren, was von beidem in ihrem Fall mehr schadet, bin ich mir aber nicht so ganz sicher, ich denke, bei einem Grundton von Hellblond bräuchte sie ja viele feine helle Strähnchen, und das wäre ja auch wieder Blondierung. Die Frage also an euch: Was denkt ihr ist schädlicher - blondierte Strähnchen oder Farbe?